Das Wort für Samstag, 19. Mai 2012

Ich will warten auf den Herrn, der sein Angesicht verbirgt vor dem Haus Jakobs, und will auf ihn hoffen.

Jesaja 8,17

Nur auf Gott wartet still meine Seele; von ihm kommt meine Rettung.

Psalm 62,2

Portrait: Andreas Nehrkorn

Wenn Du Dich mit Gott beschäftigst, merkst Du schnell, dass er Dich über alles liebt.

Hallo Andreas, danke, dass Du Dir Zeit nimmst. Ich bin sehr gespannt, was sich so hinter der Person eines Ältesten versteckt.
Kannst Du Dich mal vorstellen und uns sagen, wie Du zur Gemeinde gekommen bist:

Mein Name ist Andreas Nehrkorn. Ich bin Jahrgang 1960, verheiratet mit Kerstin und wir haben gemeinsam 2 Kinder. Groß geworden bin ich in einem katholischen Elternhaus. Im Teenageralter habe ich hier die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde am Weidkamp kennen gelernt und habe mich gleich wohl gefühlt und bin seit dem hier.

Seitdem Du hier bist, hast Du so einige Aufgaben in der Gemeinde übernommen und jetzt bist Du Ältester der Gemeinde. Wie wird man Ältester in so einer Gemeinde?

Du hast Recht. In den über 25 Jahren Gemeindezugehörigkeit wurden mir in einigen Bereichen der Gemeinde Verantwortungen der Gemeindeleitung übertragen. Darunter zählte die Leitung unserer Jugend, die Leitung eines Hauskreises und später war ich als Diakon für die Schulungen in der Gemeinde zuständig.
Ältester wurde ich, weil Gott mich auch dazu berufen hat und die Gemeinde hat diese Berufung bestätigt.

Was hat Dich dazu gebracht die Berufung in diesen Dienst anzunehmen?

Wenn Du Dich mit Gott beschäftigst, merkst Du schnell, dass er Dich über alles liebt. Die Liebe geht soweit, dass er seinen eigenen Sohn dafür hat leiden lassen. Da ich selber Kinder habe, ist das für mich unfassbar, was er für mich und alle Menschen getan hat. Weil ich davon überzeugt bin, dass eine Begegnung mit Gott, das Beste für jeden ist, stehe ich gerne in Gottes Diensten.

Für Gott ist Gemeinde ja ziemlich wichtig. Was findest Du an Gottes Idee von einer Gemeinde besonders gut?

Die Ortsgemeinde ist die Hoffnung für die Menschen. Diese Verantwortung wollen wir gerne innerhalb und außerhalb der Gemeinde wahrnehmen. Wenn Du die Internetseiten ein wenig durchforscht, siehst Du die vielfältigen Bereiche, wo wir als Gemeinde oder unsere Vereine "Zug um Zug" und die "Gefährdetenhilfe Borbeck" tätig sind.
Unsere Gemeindeziele drücken das sehr gut aus.

Bleibt, bei soviel Einsatz für Gott, eigentlich noch Zeit für die Familie?

Familie ist die Keimzelle in der ich auftanken kann. Zeit mit ihr zu verbringen ist mir sehr wichtig. Und dafür nehme ich mir immer Zeit.

Gibt es neben der Gemeinde noch Hobbys und andere Aktivitäten die Du gerne machst?

Ich gehe oft spazieren und treibe Sport. (Leider zu wenig) Außerdem unterhalte ich mich gerne mit Menschen. Jeder Mensch schreibt seine eigene Geschichte und das finde ich sehr interessant.

Was denkst Du, wenn Du an die Zukunft der Gemeinde denkst.

Mein Wunsch wäre, dass noch viele Menschen durch die Gemeinde den Glauben an Jesus Christus fänden. Das ist das Beste, was einem Menschen passieren kann.

Vielen Dank, dass Du Dir Zeit für uns genommen hast. Wir wünschen Dir alles Gut und Gottes Segen.

Andreas Nehrkorn im Dialog mit Wolfgang Schulz